wenn einer wieder eine Reise tut…
... dann gibt es nochmal was zu erzählen. Diesmal führte mich die Reise mehr oder weniger unerwartet in einen Teil von Spanien, den ich bis dahin noch nie besucht hatte. Die Küste zwischen Cartagena und Alemaria. Den ersten Stopp habe wir in dem kleinen Dorf Mojacar gemacht. Der sehr pittoreske Ort liegt auf einer Anhöhe und ist sicherlich einen kurzen Abstecher wert, ganz in weiß, mit einem unglaublich weiten Ausblick.

Etwas südlicher beginnt der Naturpark „Cabo de Gata“ . Besonders für diejenigen, die mit dem Campingbus oder Zelt unterwegs sind, unbedingt sehenswert. In der Nähe des kleinen Städtchens „Las Negras“ liegt die Bucht „San Pedro“. Sie ist nur durch einen ca. 1,5 stündigen Fußmarsch oder mit dem Boot zu erreichen. Es ist eine Art FKK-Hippie Strand, an dem viel gezeltet wird. An diesem Stückchen Paradies sind einige illegale Bars und sogar ein Deutscher, der eine sehr nette Höhlenbar betreibt, zu finden. Er wohnt dort schon seit 12 Jahren, und bedient, wie sollte es anders sein, nackt. Also ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall dort zelten. Nackt schnorcheln war doch sehr interessant. Zudem gibt es eine Quelle die Trinkwasser liefert und die Möglichkeit zum Duschen bietet.



Auf dem Weg in den Norden haben wir noch am Strand der Toten (Playa de los Muertos) gehalten. Er heißt so, da aufgrund der Strömung alles Mögliche in diese Bucht gespült wurde. Die außergewöhnliche Felsformation wird höchstwahrscheinlich der Grund gewesen sein, warum sie des öfteren als cinematographische Kulisse herhalten musste.

Für alle die mit einem Camper unterwegs sind lässt sich Playa Amarga empfehlen. Ruhig,hübsch,gratis campen und direkt am Strand mit Duschen und Klos. Die Gegend um "Cabo de Gata" war bis jetzt das Schönste, was ich an spanischen Küsten gesehen habe und sehr viele wunderschöne Örtchen und Strände müssten hier eigentlich noch Erwähnung finden.