Was macht ein gutes Foto aus?

sven am 16. November, 2009

Diese Frage stellen sich nicht nur die Macher von Fotolism.us, sondern sicherlich jeder, der sich mit Fotografie beschäftigt.

Als ich die anderen Beiträge zu dem Thema gelesen habe, stach mir ein wichtiger Punkt ins Auge, den ich nur teilen kann: ein gutes Bild muss nicht technisch Perfekt sein! Es ist wichtig zu wissen, was eine technisch perfekte Fotografie ist und das Tolle ist, man kann es lernen. Tja, aber was soll ich mit einem wirklich tollen Bild machen, wenn es mich nicht anspricht oder um es etwas besser auszudrücken, wenn es nicht dazu in der Lage ist, mich für einen Moment zu fesseln, mein Interesse zu wecken und mich zum Nachdenken zu bringen.

Mich interessieren Bilder die mich auffordern nochmal hinzusehen, die nicht unbedingt offensichtlich sind und Fotos die ein Gefühl in mir auslösen.

Solche Bilder lassen sich nur sehr schwer künstlich inszenieren. Besonders beeindrucken mich alltägliche Bilder im Stile von großen Fotografen wie z.B. Martin Parr, Garry Winogrand und natürlich Henri-Cartier Bresson.

Inspiration

sven am 10. October, 2009

Ich liebe das Gefühl Bilder anzusehen, sei es online oder gedruckt, welche in mir ein Kribbeln auslösen, die mich zum Nachdenken bringen und für mich als Inspiration dienen. In letzter Zeit sehe ich immer mehr davon und in Zukunft wird es sicherlich Artikel über geniale Fotografien geben. Sogar noch mehr, ich werde über Techniken, Bilder und die Fotografie in ihrer Gesamtheit sprechen. Aber dazu später mehr.
Letztens bin ich über Stilldancing auf einen Fotografen namens Oleg Klimov gestoßen. Dort sind Bilder von ihm veröffentlicht, die meinem Verständnis von guter Fotografie schon ziemlich nahe kommen. Naja, sicherlich verstärkt oder manipuliert die Hintergrundmusik den Eindruck der Bilder. Ein schönes Gefühl bleibt in jedem Fall. Hier der link:
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Demonstration gegen Armut, am 17.Oktober in Valencia.

Mehr Taten - Weniger bla bla!

Blogparade: Deine Rezepte für bessere Fotos

sven am 24. September, 2009

Heute gibt es von mir ein Fotorezept. Den Anstoß zu diesem Beitrag hat Julia Stern mit ihrer Blogparade “Deine Rezepte für bessere Fotos” gegeben. Gekocht wird etwas Leichtes, für zwischendurch und zum Mitnehmen. Besonders für die Streetfotografie geeignet, lässt sich aber auch auf andere Kategorien anwenden.

Zutaten: Kamera,Wissen, Augen auf!, Keine Angst (mit den Zutaten bitte nicht sparsam sein)

Kamera

Die erste und wichtigste Zutat ist die Kamera. Ohne diese lässt sich nicht einmal ein schlechtes Foto machen. Und da gibt es auch schon den ersten Tipp zur Hauptzutat. Gute Momente, Kompositionen, Farben und Formen sieht man leider sehr häufig, wenn die Kamera nicht dabei ist. Eine Spiegelreflex ist zwar schön und überaus wünschenswert, aber falls sie mal nicht mitkommen darf, immer die Kompakte einstecken, wichtig! Also, bei Zeitmangel: Schlüssel und Kamera nicht vergessen!

Wissen

Ich weiß, es gibt so viel zu wissen und wie in jedem Fach, erreicht man auch in der Fotografie nie den Punkt ausgelernt zu haben. Das ist ja auch gut so. Aber immer langsam, wie gesagt ist dies ein Rezept für leichte Kost.

Kenne deine Kamera. Ich bin der Meinung, dass sich gewollt gute Bilder nur machen lassen, wenn der Fotograf auch dazu in der Lage ist, seine Kamera manuell zu bedienen. In der Streetfotografie kann ein Autofokus oft hinderlich sein, da manchmal in Bruchteilen von Sekunden abgedrückt werden muss. Wie funktioniert der manuelle Fokus an deiner Kompakten? Hat sie überhaupt einen? Mach dich schlau.

Auch Grundwissen über das Zusammenspiel von Blendenöffnung und Verschlusszeit sind wichtig. Was bedeutet Tiefenschärfe und wie kann sie gezielt in Portrait- oder Landschaftsfotografie genutzt werden?

Augen auf!

So, nun Augen auf, suche, schaue, sauge auf. Welche Punkte, Linien, Formen und Farben sprechen dich? Wie könnte eine Komposition aussehen, die es wert wäre als Bild verewigt zu werden? Seitdem ich regelmäßig fotografiere, schaue ich viel bewusster. Nach unten, nach oben, ich gehe ran, ich gehe weiter weg. Ich bin eine laufende Festbrennweite. Motive gibt es tatsächlich zuhauf. Ein weiterer Tipp besonders für die Straße: Gehe und beobachte, setz dich in ein Café oder auf einen belebten Platz und lass das schnelle Treiben an dir vorbeiziehen. Genieße den Moment, genieße die Zeit die du dir gibst; Zeit die nur zum Schauen, Zeit die nur zum Fotografieren da ist.

Keine Angst

Diese Zutat ist speziell für die Streetfotografie aber auch für spontane Porträts gedacht. Hab keine Angst und lass dich von deiner Intuition leiten.

Ein älteres paar Sitzt auf einer Bank. Für dich ein unglaublich schönes Bild. Doch wenn du sie fragst ob du sie knipsen darfst, ist womöglich die Stimmung futsch. Und kein Zoom dabei, tja, was tun?

Keine Sorge, geh ran, mach das Bild und warte auf die Reaktion. Ich erkläre dann einfach, dass ich die Situation als besonders knipsenswert empfand und bekam noch nie eine negative Reaktion. Aber ehrlich gesagt, wird in ca. 90% der spontanen Bilder überhaupt nicht wahrgenommen, dass ich ein Bild geschossen habe.

Du möchtest ein Portrait von jemanden den du zufällig triffst? Geh hin und frag, keine Angst.

Nach diesen wirklich sehr einfachen Zutaten für die Straßenfotografie, rate ich das Resultat noch mal gut im Lightroom zu vermischen und dann am Besten großgedruckt mit Freunden zu genießen.

Unten könnt ihr gerne noch ein paar Happen von mir haben.

Guten Appetit!

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10. Schömberger Fotoherbst

sven am 11. September, 2009

Festival für Reise- und Reportagefotografie
9. - 25. Oktober 2009

Mit Worshops und Fotoaustellungen von 51 Fotografen findet vom 9.-25.10. der 10. Schömberger Fotoherbst statt. Augestellt wird im Rathaus und in einer großen Straßengallerie. Ich selber habe nicht die Zeit mir diese Ausstellung anzusehen, obwohl ich das Glück habe, dieses Jahr sogar einer der austellenden Fotografen zu sein. Falls jemand von euch diese Ausstellung besucht, würde ich gerne mal hören wie es gewesen ist.

Was ist ein SpyderCube?

sven am 8. September, 2009

Und was kann man damit machen? Nicht nur das lässt sich beim Fotografen Maik Blume nachlesen, es gibt soger noch drei von den Dingern zu gewinnen. Nicht schlecht. Da heißt es Daumen drücken.

Extremjogging

sven am 3. September, 2009

Da kriege ich doch endlich mal wieder Lust aufs Joggen. Fehlt nur noch das Brett unter den Füßen.

Gewinner des S1NGLE TREE Wettbewerbs

sven am 3. September, 2009

Jetzt stehen sie endlich fest, die Gewinner des S1NGLE TREE Wettbewerbs. Eingereicht wurden 373 Bilder und die besten 30 sind bei Kwerfeldein.de zu bestaunen. Ich habe zwar nicht gewonnen aber ein 23. bzw. 24. Platz war ja immerhin schon eine Erwähnung wert und das freut mich. Ich hoffe, dass auch noch die anderen Bilder gezeigt werden, denn die Vielfalt der Bäume interessiert mich schon sehr. Glückwunsch an die Gewinner.

wenn einer wieder eine Reise tut…

sven am 26. August, 2009

… dann gibt es nochmal was zu erzählen. Diesmal führte mich die Reise mehr oder weniger unerwartet in einen Teil von Spanien, den ich bis dahin noch nie besucht hatte. Die Küste zwischen Cartagena und Alemaria. Den ersten Stopp habe wir in dem kleinen Dorf Mojacar gemacht. Der sehr pittoreske Ort liegt auf einer Anhöhe und ist sicherlich einen kurzen Abstecher wert, ganz in weiß, mit einem unglaublich weiten Ausblick.


Etwas südlicher beginnt der Naturpark „Cabo de Gata“ . Besonders für diejenigen, die mit dem Campingbus oder Zelt unterwegs sind, unbedingt sehenswert. In der Nähe des kleinen Städtchens „Las Negras“ liegt die Bucht „San Pedro“. Sie ist nur durch einen ca. 1,5 stündigen Fußmarsch oder mit dem Boot zu erreichen. Es ist eine Art FKK-Hippie Strand, an dem viel gezeltet wird. An diesem Stückchen Paradies sind einige illegale Bars und sogar ein Deutscher, der eine sehr nette Höhlenbar betreibt, zu finden. Er wohnt dort schon seit 12 Jahren, und bedient, wie sollte es anders sein, nackt. Also ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall dort zelten. Nackt schnorcheln war doch sehr interessant. Zudem gibt es eine Quelle die Trinkwasser liefert und die Möglichkeit zum Duschen bietet.


Auf dem Weg in den Norden haben wir noch am Strand der Toten (Playa de los Muertos) gehalten. Er heißt so, da aufgrund der Strömung alles Mögliche in diese Bucht gespült wurde. Die außergewöhnliche Felsformation wird höchstwahrscheinlich der Grund gewesen sein, warum sie des öfteren als cinematographische Kulisse herhalten musste.


Für alle die mit einem Camper unterwegs sind lässt sich Playa Amarga empfehlen. Ruhig,hübsch,gratis campen und direkt am Strand mit Duschen und Klos. Die Gegend um “Cabo de Gata” war bis jetzt das Schönste, was ich an spanischen Küsten gesehen habe und sehr viele wunderschöne Örtchen und Strände müssten hier eigentlich noch Erwähnung finden.

Fotokritik von fokussiert.com

sven am 25. August, 2009

Nachdem sich Martin Gommel von Kwerfeldein.de meine Bilder ausgewählt hatte, um mir ein kurzes Feedback zu geben,  gibt es nun eine weitere Kritik von und auf Fokussiert.com zu einem konkreten Bild von mir. Die Kritik wurde von Sofie Dittmann geschrieben.

Man kann nur besser werden