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Besuch im Bardia Nationalpark

 Posted on April 25, 2008      by admin
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Na das war doch gar nicht mal schlecht, fast drei Tage ohne Internet und Rechner. Dafür viel Wildnis. Es ging in den Royal Bardia Nationalpark. 95% der Touristen die darauf hoffen, auf einem Elefanten reitend, einen wilden Tiger oder ein Nashorn zu erblicken, besuchen den Chitwan Nationalpark, max. 5% verschlägt es in den schönen Bardia Dschungel.

Es ist definitiv empfehlenswert, und sobald der nächste Besuch vorbeikommt, werde ich diesen Trip nochmal unternehmen.

Am Dienstag früh sind wir über Nepalgunj in ca. 3 Stunden in den Park gefahren. Das Hotel hieß Nepal Wildlife Resort, einfach, gut gelegen und mit einem exzellenten Service. Die Teraitemperaturen liegen wie üblich über allem Gewohnten, also bin ich zur Abkühlung in den Fluss und dann einige Elefanten besuchen. Anschließend schlenderte ich zwischen Hanffeldern und dichtem Dschungel umher. Am nächsten Morgen haben wir uns einen von den Elefanten, begleitet vom Sohnemann, gemietet, um eine kleine Dschungeltour zu unternehmen. Keine Tiger und keine Krokodile gab es zu sehen, dafür Unmengen an Vögeln, Affen und Rotwild. Am Nachmittag nochmal ne Tour, diesmal mit dem Auto. Es ging tiefer rein ins schöne Grün. Auch wenn es ab und an eher aschgrau war. Zu meinem Unverständnis wurde der Wald überall abgefackelt. Zwar nur Blätter, Gestrüpp und Unterholz, jedoch ist das nicht mein Verständnis von unberührter Natur, schade. Über die Nashörner habe ich mich trotzdem gefreut, hatte leider mein Zoom-Objektiv nicht dabei. Am Ende der Dschungeltour ist dann noch ein kleines Treffen zustande gekommen, welches fast schon humanglobalerzufallsreif ist. Denn mitten im Wald ist mir meine Nachbarin, mit der ich jeden Morgen Karate mache, über den Weg gelaufen. Ebenso könnte ich durch Zufall meine Schwester in einem Swingerclub in München treffen. Tja, nichts ist unmöglich.

Zum krönenden Abschluss ist unser Jeep im Fluss stecken geblieben. Baden zur rechten Zeit, denn warm war es. Der Fahrer nam es gelassen und nutze die Gelegenheit zum Autoputz.

Am Morgen der Abfahrt begrüßte uns dann noch ein kleiner Skorpion in unserem Zimmer. Windig wurde es am Ende auf der Karnali Brücke. Der Wind aus Norden weht dort stark und unentwegt durch die Flussschneise (ein Wort mit 4 s, nicht schlecht), ein Ort zum Verrücktwerden.

Comment for Besuch im Bardia Nationalpark

Ulmio

He ihr Abenteurer,

feiner Bericht und feine Fotos. Aufregend das Ganze.
Bleibt gesund und munter.

liebe Grüße aus dem frühlingshaften Süden Ds

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