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Posted on Januar 12, 2008
by admin
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Mit zunehmend verstreichnder Zeit wird der Papa geschuter, die Zeichen seiner Tochter zu deuten, so denkt er! Nur werden nicht in erster Linie die Zeichen der Tochter deutlicher, als das Verständnis derselben darüber:)? und wenn Papa sich dann rühmt, wie gut er die Sprache seiner Tochter versteht, alsbald beginnt sie in seiner Sprache zu reden und macht ihm deutlich, wie sehr sie doch des Lernens mächtiger ist und ihn in seiner Fähigkeit in den Schatten stellt. Und siehe, alle werden sich freuen und aufhören mit ihrem “gagga-guggu-hautschi-wautschi-gutschi-gutschi” ihre (der Tochter) Entwicklung zu bremsen und über jedes neuerrungene Wort hinauswachsen.
Wird man sich auch in dieser heutigen Generation so sehr ein Armutszeugnis ausstellen und vom einem “Sie hat ‘dies’ und ‘jenes’ gesagt!” zu einem “Mach doch nicht so’ne Wirkung”; “Red doch nicht soviel.”; “Jetzt reden die Erwachsenen!” wandeln? “Och, sieh nur! Sie krabbelt”; “Schau mal, was wir heute geübt haben: Komm zu Papa/Mama!”
zu “Sitz doch endlich still!”; “Musst du hier ständig rumrennen?”
Oder werden wir endlich gelernt haben, unser geliebtes Kind dort abzuholen, wo es ist, statt es immer dort abholen zu wollen, wo wir es haben wollen, um es dadurch ständig zu verpassen, um uns später widerrum zu wundern, dass wir zu unserern heranwachsenden Kindern den Draht verloren zu haben???
Langsam sollten wir doch das Trauma des letzten Jahrhunderts überwunden haben und in Weisheit unsere Kinder erziehen, oder? Ihr scheint auf dem besten Wege zu sein und ich bin gespannt über das Resultat (und ich hoffe, ich gehöre zu den Glücklichen, die sich daran erfreuen können
)
aus den Beobachtungen eines traumatisierten Grünschnabels