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Posted on März 1, 2007
by admin
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Bevor ich wieder ins flache Rajbiraj (oder sonst wohin) zurückkehre, habe ich mir vorgenommen einige Aktivitäten durchzuführen.
Diesen Samstag haben die Nepali das Holi Fest gefeiert. Es wird zum Vollmond des Monats Phalgun (Febr./März) zelebriert. Das war für mich ein sehr erfrischendes und spaßiges Erlebnis.
Auf der Fahrt ins Resort bin ich mit einigen anderen auf dem Busdach gereist, denn wir hatten wunderbares Sommerwetter. Wir haben nicht damit gerechnet, dass nicht nur Katmandu sondern ganz Nepal auf Wasser- und Farbangriffe vorbereitet war. So waren wir in jedem Dorf welches wir durchquert haben ein perfektes Ziel. Sechs Ausländer ohne Schutz auf einem Busdach. Es regnete Wasser aus Eimern, hinterhältige Wasserbomben- anschläge und viel Farbe. Aber unsere Gegner haben nicht mit einer innovativen Guerilla gerechnet. Beim nächsten Stopp haben wir uns mit viel Wasser eingedeckt (16x 1,5 Liter) und fleißig Bomben gebaut. Innerhalb der Dörfer konnten wir mit unserer kleinkalibrigen Munition zwar leider nicht viel ausrichten, bei Angriffen auf der Landstrasse gab es jetzt aber schlagfertige Antworten.
Noch immer bemühe ich mich mit Nuria in den heiligen Stand der Ehe zu treten. Denn auch wir werden langsam erwachsen; zauderten und kämpften ständig gegen die unangenehmen Gefühle an, die aufgrund unserer nicht legitimierten Lebensgemeinschaft entstanden sind. Wir sind jetzt kurz vor dem Punkt, unsere schon lange versäumte Matrimonation (bei so viel Ironie sind zur rhetorischen Unterstützung erfundene Wörter einfach passender) mit unseren Fingerabdrücken zu beglaubigen. Wenn es nach uns gehen würde, dann gingen wir zum Standesamt, Unterschrift und fertig. Zu unserer mittlerweile schon gelassenen Überraschung tun sich nach jedem Büro zehn weitere auf.







